27. Januar 2017

27.01. Holocaust-Gedenktag: Erklärung des Linken-Kreisvorsitzenden Georg Liebl

Der 27. Januar ist inzwischen seit etlichen Jahren der Holocaust-Gedenktag in Deutschland. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog, inzwischen verstorben, hat ihn eingeführt.

Dieser Tag soll an die Opfer des Nationalsozialismus mahnen und uns politischer auftrag sein: Nie wieder Faschismus!

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz zum72. mal. "Der Begriff Auschwitz ist das Symbol dafür , wohin Ausgrenzung, hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen: in millionenfaches Leid, in singulär entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung von Menschenleben", so Georg Liebl, Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Aschaffenburg und Bay. Untermain, der Partei DIE LINKE, weiter: "Ausschwitz ist politischer Auftrag eines jeden Demokraten, jeder Form von Faschismus, Rassismus  oder Antisemitismus, grundsätzlich jeder Form von Hass und Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten," so Liebl.

Gerade jetzt müsse das Gedenken zum Anlass genommen werden, gemeinsam gegen Ausgrenzung und rechte Stimmungsmach aufzustehen.

Liebl: "Wir erleben eine Zunahme von Angriffen auf Jüdinnen und Juden, auf Synagogen, ebenso auf Muslime und Moscheen. Wir müssen im Alltag wieder Begriffe hören, die ihre Wurzeln in der nazi-Zeit haben. Das dürfen wir nicht hinnehmen."

Die LINKE fordert ein Ende der Kriminalisierung von Anti-Naziprotesten und zivilgesellschaftlichem Engagement. Der Kampf gegen rechte hetze ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft.